Mag. Dagmar Khom


  • Geboren 16. Oktober 1965 in Wien                                                                                                                                                      

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  • Mit 16 Jahren Preisträgerin des Europäischen Jugendmalwettbewerbes.

  • Von Federzeichnungen, Kohle-Arbeiten, Seidenbilder bis zu Öl-Malerei und schließlich zur Acryl- und Struktur-Malerei



  • 2011                          Galerie Koko

  • 2012 und 2013         Ausstellungen im Atelier Antonigasse 85, 1170 Wien

  • April 2014                „willkunst-Salon“

  • August 2014            Galerie „Kunstraum“ Thurnhofer

  • November 2014      "Kunstfrühstück" in der Hofburg


Die aktuellen Serien „Aufbruch“ und „Verpackungsmaterial“ zeichnen sich z.T. durch grobe Strukturen und durch deren Haptik aus.

Meine Bilder haben ganz bewusst keine Titel, damit der Betrachter seinen ganz persönlichen Assoziationen freien Lauf lassen kann….

Meine Bilder sollen keine Ansprüche stellen an den Betrachter, keine Fragen stellen, und sie geben auch keine Antworten. Vielmehr sollen sie dazu inspirieren, die Oberfläche zu verlassen und Schicht für Schicht dahinter zu entdecken – durch die verschiedenen Lagen von Farben und Materialien hindurch…
Vielleicht auch eine Vergangenheit erkennen, die durch die Sprünge und Risse sichtbar wird.

Die Arbeit an meinen Bildern empfinde ich nicht als gemalt, sondern als „gemacht“ – sehe mich mehr als „Bilder-Macherin“ denn als Malerin.

Ich arbeite nicht nur mit Pinsel, sondern mit Spachtel und Händen, verschütte, verwische, lasse verrinnen.

Und eigentlich sind die Bilder nicht nur zum AnSEHEN da, sondern in ihrer Haptik auch zum AnGREIFEN und BEgreifen.

Die Bilder fotografisch ins Bild zu setzen, ist nicht einfach. Die einfache Reproduktion kann nur wenig von dem einfangen und rüberbringen, was seinen Sinn ausmacht: Die tiefenräumliche Ausdehnung.

Besondere Lichtbedingungen sind ebenfalls notwendig, um die Plastizität der Formen und die Vielschichtigkeit der Farben besser in Erscheinung treten zu lassen.

Wer sich die Zeit nimmt – auf Spurensuche geht, inne hält – ,wird feststellen, dass sich, wenn man wieder das Gesamtbild in den Blick nimmt, die Wahrnehmung verändert und die Wirkung des Bildes eine neue ist.